Corona im Mai
Frühjahr 2020. Der erste Mairegen ist über dem Rhein unterwegs und manche glauben, das Ende der Welt stehe bevor. Ausgehend von China ist auch hierzulande Corona zum neuen Schreckgespenst geworden ist. Zuerst haben alle noch ganz cool Corona-Bierflaschen geschwenkt und auf Ex geleert, dann fleißig Klopapier, Konserven, Mehl und Nudeln gehortet. Jetzt sitzen sie im Abstand von 1,5 Metern zuhause, schauen mit erschreckten Blicken in den Augen über Mund-und Nasenschutz von morgens bis abends in die Glotze oder lassen sich von Fake News in den sozialen Netzwerken erschlagen.
Die einen dürfen das Haus nicht verlassen, weil es das Gesundheitsamt nicht erlaubt, die anderen trauen sich Angst vor dem Virus nicht mehr raus. Das Robert Koch Institut veröffentlicht täglich die neuesten Infektionszahlen und Inzidenzwerte für Deutschland. Weltweite Zahlen liefern die WHO und die Johns Hopkins University.
Das Verflixte an dieser Pandemie ist, dass jeder zum Opfer und auch als Überträger zum Mittäter werden kann. Die Zahlen der an oder mit Corona Verstorbenen sind erschreckend und die Bedrohung ist groß, weil es heute noch kein Mittel gegen das Virus gibt.
Keine Frage: Dieses Virus hat die Welt aus den Angeln gehoben. Wann es einen Impfstoff gegen Corona geben wird, ist ungewiss. Aber es wird ihn geben. Und die Welt wird eher durch den Klimawandel als an Covid-19 untergehen.
Also halte ich mich an die AHA-Formel: Abstand halten, Hygieneregeln beachten und im Alltag Maske tragen. Und wenn ich mich so im Spiegel betrachte, fällt mir spontan ein „Gassenhauer“ ein, den ich schon als Kind immer laut und fröhlich mitgesungen habe: „Am 30. Mai ist der Weltuntergang, wir leben nicht mehr lang, wir leben nicht mehr lang. Doch keiner weiß, in welchem Jahr und das ist wunderbar.“

AUS DEM LEBEN EINES FISCHES… MOMENTE UND MEHR
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